Hauptvortragende

Prof. Dr. Thorsten Unger

Prof. Dr. Thorsten Unger, geb. 1962, Studium der Fächer Germanistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Ev. Theologie, Pädagogik und Psychologie an den Universitäten Göttingen und Urbana-Champaign, Illinois, USA. Knapp 20 Jahre Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Göttingen: Forschungsaufenthalt an der University of Wisconsin at Madison. Von 2002 bis 2011 wissenschaftlicher Referent für Kultur- und Geisteswissenschaften bei der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen, Hannover. Seit Februar 2011 Inhaber des Lehrstuhls für Germanistische Kulturwissenschaft/Neuere Deutsche Literatur an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Forschungsschwerpunkte: Narrative der Arbeit, Arbeit und Erwerbslosigkeit, Komparatistik und Übersetzungswissenschaft, Dramen- und Handlungstheorie, Komik und Humor, Katastrophendiskurse in der Literatur, Literarische Anthropologie, Intermedialität, Editionen, Wissenschaftsgeschichte, Osculologie Diskontinuitäten im Erwerbsleben. Vergleichende Untersuchungen zu Arbeit und Erwerbslosigkeit in der Literatur der Weimarer Republik. Tübingen: Max Niemeyer Verlag, 2004 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 103). Narrative der Arbeitslosigkeit in Anna Seghers’ Exilroman Die Rettung. In: Narrative der Arbeit – Narratives of Work. Hrsg. v. Franz-Josef Deiters u. a. Freiburg Br., Berlin, Wien: Rombach, 2009 (Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft 2), S. 147-169. Klassenkampf mit einer Portion Erotik. Rudolf Braunes Junge Leute in der Stadt. In: Engagierte Literatur zwischen den Weltkriegen. Hrsg. v. Stefan Neuhaus, Rolf Selbmann und Thorsten Unger. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2002 (Schriften der Ernst-Toller-Gesellschaft 4), S. 104-115.

Prof. Dr. William Dow

William Dow ist Professor für amerikanische Literaturwissenschaft an der Université Paris-Est (Marne-la-Vallée) und unterrichtet an der American University of Paris. Er ist Herausgeber von Literary Journalism Studies (Northwestern University Press) und hat in Zeitschriften wie Publications of the Modern Language Association, The Emily Dickinson Journal, Twentieth-Century Literature, ESQ: A Journal of the American Renaissance, Critique, The Hemingway Review, MELUS, Revue Française D'Etudes Américaines, Actes Sud, und Etudes Anglaises veröffentlicht. Er ist Autor des Buches Narrating Class in American Fiction (Palgrave Macmillan, 2009) und Mitherausgeber von Richard Wright: New Readings in the 21st Century (Palgrave Macmillan, 2011). Momentan arbeitet er an einer Monographie mit dem Titel Reinventing Persuasion: Literary Journalism and the American Radical Tradition, 1929-1941.

Prof. Dr. Regina Becker-Schmidt

Prof. Dr. Regina Becker-Schmidt, geb. 1937, Studium der Soziologie, Philosophie und Sozialpsychologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt a. M. sowie an der Sorbonne, Paris. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt a. M. von 1964 bis 1970; Dozentin an der gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität, Frankfurt a.M. von 1970 bis 1972. Von 1972 bis 2002 Professorin für Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität Hannover. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Gesellschafts- und Subjekttheorie, psychoanalytisch orientierte Sozialpsychologie, Geschlechterforschung. Publikationsauswahl: Regina Becker-Schmidt/ Gudrun Axeli Knapp (1987): Geschlechtertrennung – Geschlechterdifferenz. Suchbewegungen sozialen Lernens, Bonn; dies. (1995) (Hg.): Das Geschlechterverhältnis als Gegenstand der Sozialwissenschaften, New York/Frankfurt a.M.; dies.(2000): Feministische Theorien zur Einführung; Regina Becker-Schmidt (2002) (Hg.): Gender and Work in Transition. Globalization in Western, Middle and Eastern Europe, Opladen

Prof. Dr. Irene Dölling

Irene Dölling, Prof. Dr. sc.phil. i.R., Studium Philosophie und Bibliothekswissenschaft; 1985 Professur für Kulturtheorie an der HUB, 1994 Professur für Frauenforschung an der Uni Potsdam. Mitbegründerin des Zentrums interdisziplinäre Frauenforschung an der HUB 1989. Forschungsschwerpunkte: Sozialwissenschaftliche Analyse von Geschlechterverhältnissen. Publikationsauswahl: Zus. mit Beate Krais: Pierre Bourdieus Soziologie der Praxis: ein Werkzeugkasten für die Frauen- und Geschlechterforschung. In: Ulla Bock, Irene Dölling, Beate Krais (Hg.): Prekäre Transformationen. Querelles Jahrbuch 2007, Göttingen Wallstein Verlag, S. 12-38; ‚Eva-Prinzip’? ‚Neuer Feminismus’? Aktuelle Verschiebungen in Geschlechterbildern im Kontext gesellschaftlicher Umbruchsprozesse. In: Marburger Gender-Kolleg (Hg.): Geschlecht Macht Arbeit. Münster: Westfäl. Dampfboot 2008, S. 24-41

Kathrin Röggla

© Jürgen Bauer
Kathrin Röggla (*1971, Salzburg) lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa („wir schlafen nicht“, 2004, „die alarmbereiten“, 2010), Essays ("gespensterarbeit, krisenmanagement und weltmarktfiktion", 2009), Hörspiele und Theatertexte, zuletzt »die unvermeidlichen« (2011) und „nicht hier oder die kunst zurückzukehren“ (2011). Zahlreiche Reisen führten sie nach Osteuropa, Georgien, in den Iran, nach Zentralasien, die USA, den Jemen und Japan. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie u.a. mit dem Anton-Wildgans-Preis (2008), dem Nestroy 2010 für das beste Stück ("worst case") und dem Franz-Hessel-Preis (2010) ausgezeichnet.