Diskursanalyse (2001)

Diskursanalyse: Theorien, Methoden, Anwendungen

Johannes Angermüller, Katharina Bunzmann & Martin Nonhoff (Hg.)
Hamburg: Argument, 2001.

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Können wir uns, wenn wir sprechen, als Subjekte begreifen, oder zeugt nicht gerade dieser Eindruck subjektiver Freiheit von den Zwängen des Diskurses? Inwiefern kann unser Reden und Sprechen als ein Produkt von soziohistorischen Produktionsbedingungen gelten, die die Hervorbringung und Verbreitung des Diskurses regeln? Wie ist das Verhältnis von Diskurs, Individuum und Gesellschaft zu begreifen? Auf welche Weise greifen die verschiedenen Ebenen in der Produktion des Diskurses ineinander? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Beiträge dieses interdisziplinär orientierten Bands. Die Autoren und Autorinnen behandeln Theorie, Geschichte und Anwendungsfelder der Diskursanalyse und zeichnen die Entwicklungslinien am Schnittpunkt von "französischer" und "poststrukturalistischer" Diskursanalyse nach. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit dem sich formierenden Theoriekanon der Diskursanalyse (hier v.a. Michel Foucault, Ernesto Laclau, Georges Dumézil, Michel de Certeau und Fredric Jameson). Besondere Beachtung finden die Überschneidungs- und Konfliktzonen der Diskursanalyse mit der pragmatisch-sprachphilosophischen Tradition, der Kritischen Theorie, dem Strukturalismus und Konstruktivismus.

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