Hauptvortragende
Prof. Dr. Thorsten Unger
Prof. Dr. William Dow
Prof. Dr. Regina Becker-Schmidt
Prof. Dr. Regina Becker-Schmidt, geb. 1937, Studium der Soziologie, Philosophie und Sozialpsychologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt a. M. sowie an der Sorbonne, Paris. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt a. M. von 1964 bis 1970; Dozentin an der gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität, Frankfurt a.M. von 1970 bis 1972. Von 1972 bis 2002 Professorin für Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität Hannover.
Lehr- und Forschungsschwerpunkte:
Gesellschafts- und Subjekttheorie, psychoanalytisch orientierte Sozialpsychologie, Geschlechterforschung.
Publikationsauswahl:
Regina Becker-Schmidt/ Gudrun Axeli Knapp (1987): Geschlechtertrennung – Geschlechterdifferenz.
Suchbewegungen sozialen Lernens, Bonn; dies. (1995) (Hg.): Das Geschlechterverhältnis als Gegenstand der Sozialwissenschaften,
New York/Frankfurt a.M.; dies.(2000): Feministische Theorien zur Einführung;
Regina Becker-Schmidt (2002) (Hg.): Gender and Work in Transition.
Globalization in Western, Middle and Eastern Europe, Opladen
Prof. Dr. Irene Dölling
Irene Dölling, Prof. Dr. sc.phil. i.R., Studium Philosophie und Bibliothekswissenschaft; 1985 Professur für Kulturtheorie an der HUB, 1994 Professur für Frauenforschung an der Uni Potsdam. Mitbegründerin des Zentrums interdisziplinäre Frauenforschung an der HUB 1989.
Forschungsschwerpunkte:
Sozialwissenschaftliche Analyse von Geschlechterverhältnissen
Publikationsauswahl:
Zus. mit Beate Krais: Pierre Bourdieus Soziologie der Praxis: ein Werkzeugkasten für die Frauen- und Geschlechterforschung. In: Ulla Bock, Irene Dölling, Beate Krais (Hg.): Prekäre Transformationen. Querelles Jahrbuch 2007, Göttingen Wallstein Verlag, S. 12-38;
‚Eva-Prinzip’? ‚Neuer Feminismus’? Aktuelle Verschiebungen in Geschlechterbildern im Kontext gesellschaftlicher Umbruchsprozesse. In: Marburger Gender-Kolleg (Hg.): Geschlecht Macht Arbeit. Münster: Westfäl. Dampfboot 2008, S. 24-41
Kathrin Röggla

Kathrin Röggla (*1971, Salzburg) lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa („wir schlafen nicht“, 2004, „die alarmbereiten“, 2010), Essays ("gespensterarbeit, krisenmanagement und weltmarktfiktion", 2009), Hörspiele und Theatertexte, zuletzt »die unvermeidlichen« (2011) und „nicht hier oder die kunst zurückzukehren“ (2011). Zahlreiche Reisen führten sie nach Osteuropa, Georgien, in den Iran, nach Zentralasien, die USA, den Jemen und Japan. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie u.a. mit dem Anton-Wildgans-Preis (2008), dem Nestroy 2010 für das beste Stück ("worst case") und dem Franz-Hessel-Preis (2010) ausgezeichnet.