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Markus Wiemker, RWTH Aachen

“Was nothing real?” Eine Untersuchung der Totalisierung medialer Inszenierungen am Beispiel des Filmes
The Truman Show(1998) von Peter Weir

Einleitung

Im folgenden werde ich zunächst den Genrebegriff und die Bedeutung und Funktion des Simulationsfilms1 untersuchen; danach folgt die Analyse der Gesellschaftsbilder im Film The Truman Show und abschließend werde ich einige offene Forschungsfragen diskutieren.

Genre als Kategorisierungssystem

Ich versuche durch die Beschreibung eines neuen Filmgenres und seiner Texte bestimmte postmoderne Gesellschaftsbilder innerhalb bestehender kultureller Strukturen und sozialer Welten zu entdecken. Kultur sehe ich hierbei als ein Kampf um symbolische Macht, Wissen und Bedeutungen, wobei den Medien mit ihren Produktionen und der Sprache bei der Zirkulation dieser Bedeutungen ein wesentlicher Beitrag zukommt. Die sozialen Welten hingegen werden durch symbolische und mediale Repräsentationen, narrative Texte und besonders durch cinematische und televisuelle Strukturen, die zwischen der Erfahrung der Individuen und der "realen Welt" stehen, vermittelt. Realität und Wahrheit sind somit immer sozial konstruiert (vgl. Berger/Luckmann 1977).
Der Genrebegriff wird als Kategorisierungsystem, von Zuschauern, Kritikern und Regisseuren gleichermaßen, benutzt und beinhaltet bei vielen Theoretikern die Charakteristika:2 Formelhaftigkeit, Strukturierung, Codierung und Wiederholung mit ihrer notwendigen Variation.3 Oft synonym oder ähnlich gebrauchte Begriffe sind Format, Stil, Form, Bewegung, Stimmung oder Periode.
Andrew Tudor (2000) zufolge macht die Suche nach einem bestimmenden Faktor, der es schafft ein Genre zu definieren, keinen Sinn. "This search not only seeks to identify what all films of a genre must share, but also implicitly what films from another genre cannot share." (Hollows et al. 2000: 85) Er ist der Meinung, daß ein Genre, daß ist, was wir kollektiv dafür halten. "Genre is what we collectively believe it to be."(Tudor 2000: 97) Tudor sieht zwei Arten des Genrebegriffs, erstens das Genre als Tradition oder als ein Set von Konventionen mit bestimmten Themen, typischen Handlungen und charakteristischen Stilen; zweitens kann Genre auch durch Intentionen (wie z.B. beim Horrorfilm, die Absicht den Zuschauer zu gruseln oder beim Melodrama, der Versuch Anteilnahme, Freude und Trauer zu vermitteln) definiert werden (vgl. Tudor 2000: 95).
Deshalb hält Tudor es für nützlicher, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Tendenzen und Muster und vor allem die verschiedenen Konventionen von Filmen "innerhalb" eines Genres zu betrachten (vgl. Hollows et al. 2000: 86; Tudor 2000: 96). So ist also die Definition eines Genres eine kulturelle Konvention und Genreunterscheidungen beziehungsweise die dazu notwendigen Faktoren sind offensichtlich nicht in den untersuchten Filmen selbst zu finden (vgl. Tudor 2000: 97), vielmehr liegen sie kurz gesagt in den Beziehungen zwischen den Filmen, der Kultur und in den Erwartungen der Zuschauer. "In sum, then, genre terms seem best immediately employed in the analysis of the relation between groups of films, the cultures in which they are made, and the cultures in which they are exhibited." (Tudor 2000: 98)
Im kommenden Abschnitt werde ich zunächst die Funktion und Bedeutung des Simulationsfilms erläutern, um danach kurz einige Gesellschaftsbilder des Films The Truman Show zu beschreiben.

Funktion und Bedeutung des Simulationsfilms

Meine These ist, daß sich ein neues postmodernes Subgenre des Films, der "Simulationsfilm", gebildet hat.4 Die Entstehung dieses Genres kann mit David Cronenbergs Videodrome von 1982 angesetzt werden, wobei sich besonders eine starke Zunahme der Popularität der Simulationsfilme Ende der 90er Jahre erkennen läßt.5 Das kennzeichnende Merkmal des Simulationsfilms oder des "Faction Formats", dessen Wurzeln im "experiental cinema" (Denzin 1997: 48) und im "reflexive voyeuristic cinema"7 (Denzin 1997: 45) liegen, ist der Versuch, die Annahme einer erfassbaren Realität zu hinterfragen und herauszufordern. So gilt, was Denzin für das voyeuristische Kino gezeigt hat, auch für den Simulationsfilm.

Such films self-consciously critique society's simulated representations of itself.... These texts challenge the viewer to criticize the distorted versions of their cinematic society that the various dream factories in America offer up to them on a regular basis. These texts reflexively critique the absolute simulcrum of the third kind. So alongside the unreflective third-order representations of the world out there, exists a counter-body of subversive texts which suggests that things aren't the way they appear to be. (Denzin 1991: 145)

Simulationsfilme untersuchen also in einer selbstreflexiven Weise, warum es in unserer "cinematischen Gesellschaft" (Norman K. Denzin 1995), mit ihrer "postmodernen Medienkultur" (Douglas Kellner 1995), immer schwieriger wird, zwischen Wirklichkeit und repräsentierter Wirklichkeit zu unterscheiden.

Der Simulationsfilm vereint Filme aus den Genres der Science Fiction-, Horror-, Journalisten-, Zeitungs- und Verschwörungsfilme; wobei sich mindestens drei Kategorien von Simulationsfilmen unterscheiden lassen, erstens der "Science Fiction-Simulationsfilm", zweitens der "Reality Soap-Simulationsfilm" und drittens der "Verschwörungs-Simulationsfilm".8 Gemeinsam ist allen drei Varianten das Spiel mit Schein und Sein, jedoch lassen sich innerhalb des Genres auch noch moderne und postmoderne, reflexive und nicht-reflexive Simulationsfilme unterscheiden.9

Filme, wie Videodrome (1982), Wag the Dog (1997) oder The Truman Show (1998),10 versuchen dieses neue Gesellschaftsbild11 kritisch zu interpretieren und es verdichtet umzusetzen. In Videodrome führt ein Videoprogramm zu einem Tumor im Gehirn, durch den Betroffene nicht mehr zwischen Einbildung und Wirklichkeit unterscheiden können. Gleichzeitig ist es für die Rezipienten des Films Videodrome auch nicht mehr möglich, zwischen Wahnvorstellung und wirklichen Ereignissen zu unterscheiden, da der Film gänzlich aus der Perspektive des Protagonisten gefilmt ist, und der Regisseur bewußt Halluzination und Wirklichkeit miteinander vermischt. Als das zentrale Thema in Videodrome kann die mögliche Macht des Fernsehens, die menschliche Wahrnehmung zu verändern, angesehen werden. In Barry Levinsons Wag the Dog12 täuscht der amerikanische Präsident einen Krieg gegen Albanien vor, um von einer außerehelichen Affäre abzulenken. Der Politiker steht eigentlich kurz vor seiner Wiederwahl, doch durch das Bekanntwerden des Skandals würden sich seine Chancen so stark verschlechtern, daß seine Berater einen erfolgreichen Filmproduzenten verpflichten, um einen Krieg für die Massenmedien mit allem was dazugehört (Emotionen, Helden und patriotische Lieder) zu inszenieren. Wag the Dog zeigt, daß Politik durch die Allianz zwischen Politikern und Medienmachern zur totalen medialen Inszenierung werden kann. Peter Weirs The Truman Show13 hingegen erzählt von einem Menschen, der herausfindet, daß er sein ganzes Leben lang der Hauptdarsteller einer populären Fernsehshow war; in diesem Film verschwinden die Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit und Individuen werden zu "gläsernen Menschen". Mehrere Fragen sollten dabei eine ausführliche Analyse14 von Simulationsfilmen organisieren: erstens, in welchem Zusammenhang stehen Simulationsfilme mit den entsprechenden Aspekten der Gesellschaft, zweitens, was motiviert und stimuliert das Auftreten dieser neuen Art eines Filmgenres, drittens, welche weiteren Funktionen hat der Simulationsfilm, viertens, was sind die Kosten und die Konsequenzen für das Individuum und die Gesellschaft (vgl. u.a. Denzin 1995: 1/2) und fünftens, in welcher Kultur machen Simulationsfilme überhaupt Sinn?

Kurz gesagt, welche Gesellschaftsbilder werden im Simulationsfilm artikuliert beziehungsweise wie wirken solche Filme an der sozialen Konstruktion der Gesellschaft mit. Im nächsten Abschnitt werde ich versuchen einige Aspekte des Films The Truman Show zu skizzieren.15

Gesellschaftsbilder in The Truman Show

"Welcome to "The Truman Show." The whole world is watching."

The Truman Show von Peter Weir16 handelt von Truman Burbank, der vor 29 Jahren als Baby von der OmniCam Corporation adoptiert wurde und sich in kürzester Zeit zum Hauptdarsteller der populärsten Fernsehshow aller Zeiten entwickelte. Truman lebt in völliger Unkenntnis seiner Popularität in einer Bilderbuch-Stadt mit dem Namen Seahaven17, in der jeder Moment seines Lebens von tausenden Kameras aufgezeichnet wird. Eines Tages hat er das Gefühl, daß er beobachtet wird und entdeckt, daß er vom Moment seiner Geburt an, in jeder Sekunde der letzten dreissig Jahre, der ahnungslose Star der am längsten-laufenden "Doku-Soap" in der Geschichte des Fernsehens ist. Trumans Freunde, seine Familie - alle Menschen, die er trifft, sind bezahlte Schauspieler18. Letztendlich rebelliert Truman, gegen die ihm auferzwungene Realität und versucht seinem Gefängnis, gegen den Willen des "gottähnlichen" Produzenten der Serie Christof19, zu entfliehen.

Der Film greift einerseits auf, daß die Fernsehformate "Reality-TV" und "Soap Opera" in unserer Gesellschaft im Trend liegen, wobei beiden die Auflösung der Grenzen von Realität und Simulation, Fakt und Fiktion, Öffentlichkeit und Privatheit gemeinsam ist. Der Film parodiert somit diese Vermischung20 und stellt kritisch die Widersprüche der gegenwärtigen Gesellschaft, in Hinblick auf die zunehmende mediale Inszenierung, dar. Privatheit wird hierbei abgelöst durch die öffentliche Darstellung von Individualität: erst dem Hauptdarsteller einer "Reality Soap", wie dem rund um die Uhr beobachtbaren Truman Burbank21, scheint es dabei möglich zu sein, ein "authentischer" Mensch zu werden22. The Truman Show deckt andererseits auch die Vorherrschaft des voyeuristischen Blicks in der Gesellschaft (Denzin 1995) auf.23 Die Zuschauer erscheinen als Voyeure, die für eine gewisse Zeit dieser postmodernen Reality-Soap mit ihrem "Product Placement" ihre Aufmerksamkeit schenken. So könnte man sagen, daß wir aufgrund unseres Verlangens nach voyeuristischer Befriedigung, uns genauso wie die Zuschauer von "The Truman Show"24 im Film The Truman Show25 verhalten. Denn in einem gewissen Sinne treten wir in die Fußstapfen von Truman, wenn wir die abgeschlossene Welt des Kinos verlassen und in die Realität unserer Welt hinausgehen.
Der Film wirft somit, ähnlich wie die Thesen von Jean Baudrillard, die Frage auf, ob wir in bestimmten Situationen überhaupt noch die Möglichkeit besitzen, die medial vermittelte Wirklichkeit auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.

Forschungsfragen

Die Interpretation des Films The Truman Show und seiner Rahmungen diente dazu zu zeigen, daß erstens Filme die gesellschaftliche Wirklichkeit konstruieren und reflektieren, zweitens einen kurzen Einblick in einige Aspekte der Filmanalyse innerhalb der Cultural Studies zu geben und drittens aufzuzeigen, daß es in unserer postmodernen Mediengesellschaft immer schwieriger wird, zwischen "fact" und "fiction" zu unterscheiden.
Bricht also mit der Vorherrschaft der simulierten Erfahrungen und der perfekten virtuellen Welten das Zeitalter der Simulation oder eine Krise der Repräsentation an? Zu vermuten ist, daß dies nur ein einzelner Trend, innerhalb der gesamtgesellschaftlichen Prozesse der Globalisierung, Immaterialisierung und Informatisierung, ist. Durch die zunehmende Medienkompetenz der Gesellschaftsmitglieder kann es deshalb durchaus möglich sein, die Konstruktion medial vermittelter Information zu durchschauen, und folglich wird es auch zu anderen Trends und widerständigen Bewegungen, gegen die Entdifferenzierung von Realität und Fiktion und der Entwicklung zur Simulationsgesellschaft, kommen.

Da mein Vortrag sich auf ein laufendes Projekt bezieht, werden folgende Forschungsfragen eine spätere Untersuchung bestimmen. Wie haben sich Unterhaltungsgenres im Laufe der Zeit verändert? Welche Verbindungen gibt es zwischen The Truman Show und der Fernsehshow Big Brother? Welche Themen wurden in den Diskussionen um die beiden Formate angesprochen? Welche Grenzen von Privatheit und Intimität werden von den Zuschauern und Mitspielern noch erwartet? Welche dominanten Ästhetisierungsstrategien zeigen sich? Welche Zukunftschancen haben die in The Truman Show gezeigten Prognosen und welche weiteren Entwicklungen der medialen Unterhaltung stehen uns bevor?


Anmerkungen

1 Der Begriff "Simulation" bezieht sich auf das vierphasige Simulationsmodell von Jean Baudrillard (1978).
2 Jim Kitses hingegen sieht die Bedeutung eines Genres in der Struktur seiner dargebotenen Gegensätze (vgl. Hollows et al. 2000: 85).
3 Besonders Steve Neale (2000) betont das erforderliche Vorhandensein von Wiederholung und Differenz innerhalb eines Genres, ohne das Verlangen und Interesse des Zuschauers unmöglich ist (vgl. Neale 2000: 99). "... if each text within a genre were, literally, the same, there would simply not be enough difference to generate either meaning or pleasure. ... It is only as such that they can function to provide, simultaneously, both regulation and variety." (Neale 2000: 100/101)
4 Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, daß bevor ein neues Genre entsteht, es aufgrund der veränderten gesellschaftlichen Entwicklung nur zu einem Zyklus kommt.
5 Ich bin jedoch der Meinung, daß sich die heutige Popularität von Simulationsfilmen, nur im gesellschaftlichen Kontext der Postmoderne verstehen läßt.
6 Dies sind z.B. Filme, die um Subjektivität zu erzeugen, eine Mobilkamera benutzen und dadurch versuchen sich bewegende, flüssige und multiple Perspektiven, Dialoge und Aktionen des Alltagslebens einzufangen; der Film Blair Witch Project (1999 - Daniel Myrick & Eduardo Sánchez II) ist ein gutes Beispiel dafür.
7 Dazu zählen nach Denzin z.B. Blowup (1966 - Michelangelo Antonioni), JFK (1991 - Oliver Stone) oder Sex, Lies, and Videotape (1989 - Steven Soderbergh).
8 Beispiele hierfür sind bei den "Reality Soap-Simulationsfilmen" ED TV (1999 - Ron Howard) und Pleasantville (1998 - Gary Ross); bei den "Science Fiction-Simulationsfilmen" Matrix (1999 - Andy und Larry Wachowski), 13th Floor (1999 - Joseph Rusnack), eXistenZ (1998 - David Cronenberg) und Dark City (1998 - Alex Proyas); bei den "Verschwörungs-Simulationsfilmen" Wag the Dog (1997 - Barry Levinson) und Conspiracy Theory (1997 - Richard Donner).
9 Der psychologische Simulationsfilm bleibt unbeachtet, da sein Thema nicht die postmoderne Medienproblematik, sondern allgemeine Erkenntnisprobleme, die schon immer vorhanden waren, ist.
10 Weitere Filme wären beispielsweise Lost Highway (1997) oder eXistenZ (1998).
11 Gerade hier zeigt sich, wie eng populäre Filme auf die Wirklichkeit bezogen sein können und deshalb soziale Probleme artikulieren, ein Beispiel wäre der weltweite Erfolg der Fernsehshow Big Brother.
12 Ein weiterer Film, der auch die Verselbstständigung der Medien kritisiert, ist Man Bites Dog (1992 - Rémy Belvaux & André Bonzel), beide Filme deuten interessanterweise schon im Titel diese Problematik an.
13 Interessanterweise geht es bei The Truman Show, wie auch bei Videodrome, um die Entstehung und die Auswirkungen eines neuartigen Fernsehformats.
14 Folgendes Ziel wäre dabei zu verfolgen:"... die Filmanalyse führt uns direkt zu den gesellschaftlichen Konflikten und dominanten Ideologien, für welche die Konsumenten sensibilisiert werden sollten. Die medienpädagogische Intention der Cultural Studies zielt auf die Vermittlung von Medienkompetenz durch die Dekonstruktion kultureller Texte mit der Absicht, die Handlungsfähigkeit der Zuschauer zu steigern." (Winter 1998: 48)
15 Diese Analyse leistet nicht Simulationsfilme z.B. mittels einer Dekonstruktion ihrer Rezensionen, in ihrer Polysemie zu analysieren.
16 Peter Weir zu seiner Inspiration The Truman Show zu drehen: "On the very day that Paramount began promoting "The Truman Show" in The Los Angeles Times, television viewers, many of them children, were riveted by coverage of a freeway chase in which a man set himself and his dog on fire and then shot himself. "One of the writers in the newspaper said that the only way that he knew this was real, as opposed to unreal, was that there was a dog dying in the front seat of the vehicle, too," Weir said. "And you don't see dogs killed on television in fictional shows."" (LA Times)
17 Die Stadt Seahaven heißt in Wirklichkeit Seaside und liegt in Florida. Darüber hinaus erscheint Seahaven wie eine Parodie auf Disneys Kleinstadtprojekt "Celebration".
18 Die Schauspieler der Stadt handeln nach dem Motto: "Omnes pro uno".
19 "Der Name, griechischer Herkunft, bedeutet "Christusträger". Der heilige Christophorus trug die ganze Last der Welt in der Person des Christuskindes über einen Fluß." (Meyer 2000: 12)
20 "What gives the film an eerie prescience, he said [Peter Weir], is how television increasingly blurs the line between fact and fiction, reality and drama...fantasy and real life overlap."
21 Burbank ist der Name eines nördlichen Vorortes von Los Angeles, der als Standort der amerikanischen Film- und Fernsehindustrie bekannt ist (vgl. Meyer 2000).
22 So ist der Name "Truman" - gesprochen wie "true man" (dt. "wahrer Mensch") ein Hinweis darauf.
23 Norman K. Denzin (1995) ist der Meinung, daß der Voyeurismus, das ausschlaggebende Merkmal der postmodernen Gesellschaft ist.
24 "A show in which life is live."
25 Weiter kann The Truman Show als Beispiel für einen hyperrealistischen Text gesehen werden. "The hyperrealist text is radically intertextual, anchoring itself in multiple media discourses at the same time (MTV, news, soaps, melodrama, etc.). This text refers back to itself,often mocking the real world and its conventional representations. This form of textuality contests the "naturalized moral order of 'real life'" [...] as given in the traditional realist, narrative text." (Reevell in Denzin 1997: 232/233)

Literatur

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Weitere Quellen

The Truman Show Internetseite: http://www.truman-show.com

The Truman Show DVD Video


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